![]() |
|
Er verabschiedete sich mit seinem ehrerbietigsten »Namaste«, öffnete vorsichtig die Tür zu dem Barraum und stellte erleichtert fest, dass weder Zoé noch dieser Sven zu sehen waren. Nur Bodo Brandt war nach wie vor hinter seinem Tresen zugange und hob zufrieden den Daumen, als Surendra ihm mit einem heiteren Lächeln erklärte, er habe es mit Morgaine probiert, es sei sehr schön gewesen und er würde ganz bestimmt wiederkommen ins »Toujours l’amour«.
Es war noch immer heller Tag draußen, als er aus dem Bordell ins Freie trat. Sicherheitshalber ließ er auch jetzt erst einmal die Blicke schweifen. Nichts weckte seinen Argwohn, und so machte er sich auf den Weg zu seinem Wagen. Erst als er ihn erreichte und einsteigen wollte, kam es ihm plötzlich doch so vor, als ob etwas nicht stimmte. Ruckartig wandte er sich um, schaute aufmerksam in alle Richtungen. Nichts war zu sehen, niemand, der sich irgendwie verdächtig verhielt oder den er womöglich sogar kannte. Wurde er jetzt auf seine alten Tage etwa paranoid? Das konnte er nun überhaupt nicht gebrauchen!
Schließlich stieg er ein, ließ den Motor an und fuhr davon mit dem unangenehmen Gefühl, dass irgendjemand ihn beobachtet hatte.
Hoffentlich irrte er sich.
Verglichen mit meinen früheren Krimis gibt es über den Entstehungsprozess von "Falsches Spiel" herzlich wenig zu erzählen – und selbst davon würde das meiste zudem zu handfesten Spoilern führen.
Deshalb kann ich mich diesmal kurz fassen: Ich habe in meiner Schublade eine ziemlich lange Liste mit Plot-Ideen, von denen drei sich zu diesem Krimi vereinigt haben. Eine davon (Stichwort "Marlena Kling") sollte 2021 noch ein eigenständiges Krimiprojekt werden, das ich nie verwirklicht, aber auch nie ganz aus den Augen verloren habe. Die anderen beiden Plot-Ideen könnte ich heute zeitlich gar nicht mehr genau verorten, und sie zu benennen würde, wie gesagt, die Story massiv spoilern. Ich kann nur so viel sagen: Sie haben mich immer sehr gereizt, und ich freue mich, dass ich sie nun zusammen mit dem Marlena-Motiv endlich umsetzen konnte.
Zu dem Marlena-Krimiprojekt gehörte seinerzeit übrigens auch der Song "Torna a casa" von der italienischen Rock-Band Måneskin. Ich hätte ihn gerne auch hier eingebaut, aber es ergab sich leider keine geeignete Gelegenheit dazu. Übriggeblieben ist deshalb lediglich ein Smartphone-Klingelton, den ich in Zusammenhang mit Marlena beschrieben habe, ohne den Songtitel zu nennen. Ein kleines Geheimnis sozusagen, das ich nur mit euch teile, die ihr diese meine Erinnerung gelesen habt. :)
Regionalkrimi mit ganz besonderem Flair
Gise, 18. September 2026 (5/5)
Kriminaloberkommissar Jakob Kratz, unter Kollegen als “Kratzbürste” bekannt, kommt überraschend in Untersuchungshaft: In seiner Badewanne wurde eine ermordete Prostituierte gefunden. Auch wenn er seine Unschuld beteuert und vorgibt, keine Erinnerungen an den Abend zu haben, sprechen alle Indizien eindeutig gegen ihn. Privatermittler Surendra Sinha, liiert mit Kratz' Kollegin Leonie, hat immer wieder mal mit der Kripo Reutlingen zusammengearbeitet. Durch Zufall stößt er bei seiner derzeitigen Arbeit bei Familienanwalt Justus Michaelis auf eine Spur, die hilfreich für die Ermittlungen im Fall Kratz sind. Doch noch ahnt er nicht, wie sehr er sich selbst in Gefahr bringt mit seinen Nachforschungen...
Das Buch ist Teil einer Reihe um Surendra Sinha, dem Ermittler mit den indischen Wurzeln. Man kann den vorliegenden Band, wie auch seine Vorgänger, ohne weitere Vorkenntnisse lesen. Ich kenne inzwischen mehrere der Bücher und gehe jedesmal gerne mit Surendra Sinha auf Krimi-Tour: Er ist ein gewiefter Ermittler mit viel Teamgeist und zelebriert gerne mal seine indischen Wurzeln, ist aber völlig geerdet in seiner Wahlheimat auf der Schwäbischen Alb. Diesmal gerät er durch Zufall in die Ermittlungen hinein und prägt diese auf seine ganz besondere Art. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, es gibt einige Szenen, die sind einfach nur köstlich zu lesen. Und wie immer gibt es auch einige überraschende Wendungen sowie einen gehörigen Showdown, der den Leser ernsthaft um Surendras Leben bangen lässt.
Wie die bisherigen Bände hat mich auch dieser Regionalkrimi bestens unterhalten können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.
Surendra Sinha am Limit
gudrunf, 19. September 2026 (5/5)
Der Ermittler Surendra Sinha ist glücklich in seiner Beziehung zu Leonie, die bei der Kripo in Reutlingen arbeitet. Als deren Arbeitskollege wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft kommt, kann Sinha das überhaupt nicht glauben. Er besucht diesen in der Untersuchungshaft und findet seinen Verdacht bestätigt, dass hier etwas nicht stimmen kann. Sinha stellt seine eigenen Nachforschungen an und kommt einem unglaublichen Komplott auf die Spur. Doch kann er seinem Bauchgefühl trauen?
Dies ist wieder ein superspannender Fall für Surendra Sinha, dem sympathischen Ermittler. Die Charaktere und die Schauplätze sind sehr gut und authentisch beschrieben und das Kopfkino nimmt seine Arbeit auf. Der Schreibstil ist genau nach meinem Geschmack und super zu lesen und das Gelesene so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Kann diesen Regionalkrimi wärmstens weiterempfehlen und hoffe auf noch viele spannende Fälle mit diesem liebenswerten Ermittler.
Gefährliche Nachforschungen
Jeanette_Lube, 20. September 2026 (5/5)
Bei der Kripo Reutlingen ist alles in Aufruhr, denn Kriminaloberkommissar Jakob Kratz kommt in Untersuchungshaft, da in seiner Badewanne eine ermordete Prostituierte aufgefunden wurde. Er beteuert zwar vehement seine Unschuld, aber die Indizienlage spricht gegen ihn. Durch Zufall stößt Surendra Sinha, Privatermittler mit indischen Wurzeln und derzeit tätig für den Familienanwalt Justus Michaelis in Bad Urach, auf eine Spur, die dem Fall Kratz eine überraschende Wendung zu geben scheint. Daher beschließt er, der Sache nachzugehen und noch etwas tiefer zu graben. Wird er es schaffen, seinen ehemaligen Kollegen zu entlasten? Oder werden ihn seine Nachforschungen am Ende sogar das Leben kosten?
Das Cover passt einfach super zum Inhalt des Buches. Wenn ihr es gelesen habt, werdet ihr am Ende wissen, was ich meine. Und das ist der wahre Grund, warum ich nur Bücher in Printform lese. Denn vor, während und nach dem Lesen betrachte ich das Cover, das sich mir meist am Ende des Buches wirklich erschließt. Jakob Kratz muss etwas Schreckliches erleben. Nach einem Abend, an den er sich überhaupt nicht erinnern kann, findet er eine Tote in seiner Badewanne. Er ist der Hauptverdächtige und kommt in Untersuchungshaft. Es gibt jedoch einige Personen, die an seine Unschuld glauben und daher beginnen die Ermittlungen. Auch Surendra Sinha, mein absoluter Lieblingsermittler, nimmt eine Spur auf und was er dabei herausfindet, ist einfach unglaublich. Und außerdem gerät er selbst in Gefahr. Die Kripo Reutlingen muss nun Surendra Sinha finden, denn plötzlich ist er verschwunden. Hoffentlich ist ihm nichts Schlimmeres passiert… Mehr verrate ich nicht. Ich hatte aufregende, fesselnde, packende und spannende Lesemomente und konnte dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen. Was hatte ich für Angst um Surendra… Wird Jakob Kratz entlastet werden? Fragen über Fragen! Von der ersten Seite an hat mich die Handlung des Geschehens gepackt und die Spannung steigerte sich ins Unermessliche. Was es doch aber auch für kranke Menschen gibt! Na, hab ich euch neugierig gemacht? Mich konnte die Autorin Ingrid Zellner wieder einmal vollends begeistern, faszinieren und komplett überzeugen und sogar überraschen. Immer wieder hat sie falsche Fährten ausgelegt, sodass ich bis zum Ende wirklich keine Ahnung hatte, wie hier alles miteinander verknüpft ist. Das Ende ließ mich dann sprach- und fassungslos zurück. WOW! Was für ein Lesehighlight, das ich euch gern weiterempfehle. Mit diesem Buch kann ein Krimi-Fan nur alles richtig machen. Ihr werdet es nicht bereuen! Übrigens gibt es auch einige Szenen, die mich zum Lachen brachten, wenn es auch für die betreffende Person nicht lustig war, denn da gibt es eine Dame… nee, das lest selbst!
Wenn der Ermittler selbst zum Verdächtigen wird
Bärbel_Zimmer, 24. September 2026 (5/5)
„Aufruhr bei der Kripo Reutlingen“ entwickelt von Beginn an eine spannende Ausgangssituation. Kriminaloberkommissar Jakob Kratz landet in Untersuchungshaft, nachdem in seiner eigenen Badewanne die Leiche einer ermordeten Prostituierten gefunden wird. Besonders brisant ist dabei, dass die Indizien eindeutig gegen ihn sprechen, während Kratz selbst vehement seine Unschuld beteuert. Schnell stellt sich die Frage, ob hier tatsächlich ein Polizist zum Täter geworden ist oder ob jemand versucht, ihm den Mord anzuhängen.
Für zusätzliche Spannung sorgt Surendra Sinha, ein Privatermittler mit indischen Wurzeln, der derzeit für den Familienanwalt Justus Michaelis in Bad Urach tätig ist. Durch einen Zufall stößt Sinha auf eine Spur, die den bisherigen Verlauf der Ermittlungen infrage stellt. Statt diese Entdeckung zu ignorieren, beginnt er, immer tiefer in den Fall einzudringen. Dabei wird deutlich, wie gefährlich seine Nachforschungen werden können.
Besonders gelungen finde ich die Entwicklung der Handlung. Die Geschichte lebt nicht nur von der Suche nach dem Mörder, sondern auch von der Frage, wie belastbar Indizien tatsächlich sind und wem man in diesem Fall noch vertrauen kann. Immer wieder ergeben sich neue Hinweise, die den Blick auf die Ereignisse verändern.
Surendra Sinha ist dabei eine interessante Ermittlerfigur, die dem Kriminalfall eine persönliche und eigenständige Note verleiht. Seine Hartnäckigkeit bringt ihn der Wahrheit näher, gleichzeitig steigt für ihn selbst die Gefahr.
Ein unterhaltsamer und spannender Kriminalroman mit einem raffinierten Fall, überraschenden Wendungen und einer Ermittlungsarbeit, die bis zum Ende neugierig macht.
Das Cover passt perfekt zum Krimi. Ich habe von Beginn an mit den Protagonisten mitgefiebert und der Ausgang hat mich doch sehr erstaunt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich vergebe 5 Sterne.
Wieder ein rasant erzählter und spannender Fall für Surendra!
Christel_Scheja, 25. September 2026 (5/5)
Nach den Ereignissen in „Höhlenmorde“ hat sich Surendra Sinha dazu entschieden, nicht mehr länger für die Polizei zu arbeiten, sondern als Privatermittler für einen befreundeten Rechtsanwalt tätig zu werden. Dadurch hofft er nicht mehr so in die Schusslinie zu geraten wie zuvor. Aber erfüllt sich das in „Falsches Spiel“.
Den Kollegen von der Kripo Reutlingen bleibt er aber trotzdem irgendwie verbunden, vor allem Leonie. So bekommt er auch mit, das Jakob Kratz, mit dem er es nicht so gut konnte, überraschend wegen Mordes an einer Prostituierten verhaftet wurde.
Die Indizien und der Fund der Leiche in seiner Badewanne sprechen gegen ihn. Surendra will sich nicht einmischen, aber wie der Zufall es so will, bekommt er bei einer seiner eigenen Ermittlungen Hinweise, die dem Fall eine überraschende Wendung geben.
Und so ist er doch plötzlich wieder in die Fälle seiner Kollegen vermittelt, auch wenn er diesmal aus einer ganz anderen Richtung agieren kann und muss. Ausgerechnet die letzte Mandantin seines Freundes Justus Michaelis, hat nicht nur ein Auge auf ihn geworfen, sondern auch noch Kontakt mit jemandem aus dem Kreis der Zeugen, die für Jakob Kratz belastend werden könnten.
Im Rahmen seiner eigenen Ermittlungen geht er auch diesen Spuren nach und entdeckt interessante Zusammenhänge, die für überraschende Wendungen sorgen und ihn dadurch auch in Gefahr bringen. Das ganze wird mit viel Gespür für die Polizeiarbeit und Lokalkolorit geschildert. Und natürlich bekommt auch die Hauptfigur wieder viele Szenen, um sich weiter zu entwickeln, aber auch ihren ureigenen Hintergrund weiter auszuleben.
Die Geschichte kann mit lebensnahen und vielschichtigen Figuren punkten, einer gut durchdachten Handlung und straffen Erzählweise, aber auch einer stimmigen Atmosphäre. Zudem muss man auch die Vorgängerbände nicht kennen, um die Geschichte zu verstehen.
„Falsches Spiel“ ist der erste Fall, den Surendra Singh als Privatermittler löst, aber das Buch steht den anderen Geschichten in nichts nach, sind die ehemaligen Kollegen bei der Polizei doch immer noch präsent. Und nicht zuletzt bietet der Fall spannende Unterhaltung, die auch auf wenigen Seiten atmosphärisch dicht und ohne Längen erzählt wird.
Fesselnder Krimi
mabuerele, 26. September 2026 (5/5)
„...Geschockt taumelte er rückwärts gegen die Wand. Wie gelähmt starrte er auf den leblosen Körper. Eine tote Frau in seiner Badewanne […] Er hatte sie nie zuvor in seinem Leben gesehen…“
Mit diesen spannenden Zeilen endet der Prolog des Buches. Er wirft damit eine Reihe von Fragen auf.
Die Autorin hat erneut einen fesselnden Krimi geschrieben. Er überzeugt nicht nur durch seinen hohen Spannungsbiogen, sondern auch durch den gut ausgearbeiteten Schriftstil.
Das erste Kapitel beginnt mit einem gedanklichen kurzen Rückblick des freien Ermittlers Surendra Sinha. Wer die vorherigen Bände kennt, bei dem kommen Erinnerungen hoch.
Dann erfahre ich, dass die Tote in der Badewanne eine Prostituierte war. Der Handlungsort ist das Badezimmer des Kriminaloberkommissars Jakob Kratz. Er wurde sofort verhaftet. Alles spricht für ihn als Täter. Sein Revier in Reutlingen unter Leitung von Kriminalhauptkommissarin Dorothea Kaiser ist raus. Die Ermittlungen liegen in Stuttgarter Hand.
Kratz war im Revier nicht beliebt. Auch Surendra hat mit ihm schon weniger gute Erfahrungen gemacht.
„...Die Gerüchteküche brodelte, bisweilen kochte sie schäumend über. Der deprimierende Höhepunkt war für Dorothea erreicht, als sie mittags in der Kantine ein Gespräch zwischen zwei Polizisten mitbekam, die ernsthaft darüber spekulierten, ob dieser komische Vogel Kratz womöglich schon mehr Leichen im Keller hatte…“
Surendra traut Kratz den Mord nicht zu. Er bemüht sich um eine Besuchserlaubnis. Zwar ist ein Gespräch über die Tat tabu, doch vielleicht ergeben sich anderweitig Ansatzpunkte. Surendra gelingt es, Jakob zum Sprechen zu bringen. Dabei erfährt er einiges aus seiner Vergangenheit.
Surendra geht den Spuren nach, die sich aufzeigen. Dabei stößt er auf neue Zusammenhänge. Noch ahnt er nicht, dass er in ein Wespennest gestochen hat und selbst auf der Abschussliste der Täter steht.
Der Roman lässt den nötigen Freiraum für das Privatleben der Ermittler. Gleichzeitig wird deutlich, dass auch Surendra ab und an Zweifel kommen, ob nicht doch Jakob der Täter ist. Zu raffiniert wurde die Geschichte eingefädelt.
Der Krimi hat mir ausgezeichnet gefallen. Dazu tragen nicht zuletzt manch unverhoffte Wendungen bei.
Ein perfider Plan
haberlei, 27. September 2026 (5/5)
Mit „Falsches Spiel“, dem sechsten Band der Reihe mit Surendra Sinha, dem sympathischen Ermittler mit indischen Wurzeln, ist Ingrid Zellner wiederum ein sehr spannender Krimi gelungen.
Das Cover des 2026 weckt schon einmal Interesse, es fällt ins Auge. Die Handlung spielt in der nicht genau festgelegten Gegenwart. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, immer wieder fließt stimmiges schwäbisches Lokalkolorit bzw. indische Kulinarik und Kultur mit hinein. Sämtliche Bände der Reihe stehen prinzipiell für sich alleine, können unabhängig voneinander gelesen werden. Dennoch, des roten Fadens wegen, würde ich raten, mit Band 1 „Adlerschanze“ zu beginnen.
Man ist ab den ersten Seiten sofort mitten in der Handlung, in einem Albtraum für Kriminaloberkommissar Jakob Kratz. Als er morgens erwacht, befindet sich in seiner Badewanne die Leiche einer ihm unbekannten Frau. Er erinnert sich nur vage an den überraschenden Besuch einer Bekannten, an ein Abendessen und ein Gläschen Wein. Ansonsten Filmriss.
Auch wenn er nicht der Lieblingskollege aller ist, so trauen ihm seine KollegInnen der Kripo Reutlingen die Tat nicht wirklich zu. Sie sind schockiert, gelten jedoch als befangen und müssen die Ermittlung der Kripo Stuttgart überlassen. Der Privatermittler Surendra Sinha schaltet sich ein, als neutrales Bindeglied. Er kontaktiert nicht nur Jakob, sondern stößt durch einige zufällige Begegnungen auf Personen, mit denen Jakob Kontakt hatte. Diverse Widersprüche machen Surendra stutzig. Der Fall erweist sich als äußerst komplex. Bald erahnt er gewisse Zusammenhänge und verfolgt diese Spuren weiter. Er kommt immer mehr zur Ansicht, dass Jakob Kratz einer Intrige zum Opfer fiel. Einem minutiös geplanten Komplott. Noch fehlen ihm stichhaltige Beweise. Wer hat den Plan ausgeheckt? Welches Motiv liegt zugrunde? Wer beging die Tat? Surendra ermittelt allerdings alleine, wie er meint inkognito, doch die Gegner sind gefährlicher als er annimmt – sie sind für ihn lebensgefährlich. In einem dramatischen Finale klärt sich der Fall bis ins kleinste Detail – ein wahrlich perfider Plan!
Die Charaktere wirken generell authentisch und lebendig. Surendra Sinha steht im Mittelpunkt. Er ist ein höflicher, freundlicher und zurückhaltender Mensch mit einer sympathischen Ausstrahlung. Er besitzt gute Menschenkenntnis, ausgezeichnetes Einfühlungsvermögen und exzellente Beobachtungsgabe. Seine private Beziehung zur Kriminalkommissarin Leonie bringt etwas Romantik in den Kriminalfall.
„Falsches Spiel“ ist vom Beginn bis zum Ende spannend, auch wenn man irgendwann weiß, wer hinter dem perfiden Plan steckt, so erfährt man die Details ja doch erst zuletzt. Vor allem ist der Showdown unheimlich nervenaufreibend. Da kann man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Mit Bedauern habe ich das Buch geschlossen. Jetzt heißt es wieder warten. Auf den nächsten Fall, auf den ich mich schon jetzt freue.
Leseempfehlung nicht nur für dieses Buch, sondern für die komplette Reihe. 5 Sterne.
Ist der Kollege ein Mörder? Oder nicht?
Matsch, 28. September 2026 (5/5)
Surendra Sinha ist wieder da - nun zum sechsten Mal.
Ich mochte den Ermittler mit den indischen Wurzeln sofort, als ich das erste Mal von ihm las. Inzwischen ist er Privatermittler für den Familienanwalt Justus Michaelis. Dennoch spielen auch in diesem Buch die ehemaligen Kollegen ihre Rollen.
Ab der ersten Seite hatte mich Ingrid Zellner wieder, ich kann ihrem großartigen, flüssigen und bildhaften Schreibstil einfach nicht widerstehen.
Gekonnt detailreich entwickelt sich der Fall.
Die Charaktere sind bestens beschrieben, lebendig und so klar, dass ich jeden vor mir sehen konnte.
Ein spannender Krimi, den ich jedem ans Herz legen möchte, der hervorragende und authentische Krimis liebt.
Das Wort langweilig gibt es auch in diesem Krimi von Ingrid Zellner nicht.
Ich vergebe sehr gern fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung.
Falsches Spiel - perfide Rache
Gelinde, 28. September 2026 (5/5)
Cover: Das Cover ist super, und jetzt nachdem ich das Buch gelesen habe passt es noch besser – total super.
Inhalt und meine Meinung: Ein Regio Krimi (Schwäbische Alb) mit Surendra Shinha, der den Dienst bei der Kripo quotiert hat und jetzt als Privatemitter tätig ist. Die Verbindungen zur Kripo sind trotzdem noch da und der Zufall steckt in mitten in einen sehr brisanten Fall der ihn am Ende ans Limit bringt.
Die Autorin versteht es blenden, die Spannung immer mehr zu steigern, so dass man das Buch unmöglich aus der Hand legen kann.
Sie verleiht ihrer Charakteren unwahrscheinlich viel kriminelle Energie und Fantasie sowie schauspielerische Fähigkeiten, dass wir ihnen alles abnehmen.
Und Surendra beweist wieder einmal sehr viel menschliche Stärke, einen genialen Spürsinn und er bleibt hartnäckig und bleibt am Ball und gräbt tiefer und tiefer.
Mein Fazit: Ein total spannender Regio Krimi der mich absolut begeistert hat.
Von mir volle Punktzahl und eine klare Lese- und Kaufempfehlung.
Ende für Surendra?
Tulpe29, 29. September 2026 (5/5)
Sehr spannender Regionalkrimi mit dem cleveren Privatermittler Surendra Sinha, der diesmal sogar in Lebensgefahr gerät.
Ein neuer kniffliger Fall wird für ihn fast zur tödlichen Falle, denn die von ihm entlarvten Verbrecher sind besonders grausam, skrupellos, selbstsicher und rachsüchtig.
Aber Surendra hat auch clevere Kollegen, die ihm genauso engagiert helfen wie er ihnen. Teamarbeit hat immer ihre Vorteile, wie man hier wieder einmal erleben kann.
Lesenswert, packend und turbulent geschrieben.
Surendra in Gefahr
witchqueen, 1. Oktober 2026 (5/5)
Wieder ein hochspannender Krimi aus der Feder von Ingrid Zellner, den man nicht aus der Hand legen kann und will. Gleich auf den ersten Seiten wird man in diese Story förmlich hineingesogen und erst auf der allerletzten Seite wieder ausgespuckt. Die Seiten dazwischen vergehen wie im Flug. Hier ist man als Leser wirklich mittendrin, statt nur dabei. Man leidet förmlich mit. Zudem wird man immer wieder dazu animiert, sich seine eigenen Gedanken zu dem Fall zu machen. Man kommt zwar recht auf die ein oder andere Person, die mit dem Fall zu tun haben könnte. Aber das Motiv bleibt doch lange unklar. Und wer jetzt genau wie in den Fall verstrickt ist und was gemacht hat, auch.
Falsches Spiel ist der inzwischen 6 Band der Surendra-Sinha-Reihe und: Ja, man könnte diesen Band auch als Einzelband lesen, da die Handlung in sich abgeschlossen ist. Ich würde aber trotzdem empfehlen, die Vorgängerbände zu kennen, denn nur so erschließt sich das ein oder andere Detail.
Der Schreibstil ist hinlänglich bekannt und wirklich toll. Alles lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen und man kommt flott voran. Die 249 Seiten sind in 13 Kapitel unterteilt. So kann man ganz bequem in einem Rutsch aber auch in mehreren Abschnitten lesen. Da es hier weder besonders blutig noch besonders brutal zugeht, ist dieses Buch auch bestens für Freund von Cosy-Crime oder Krimi-Einsteiger geeignet.
Mein Fazit: Leute … lesen, lesen, lesen. Ich liebe diese Reihe und kann sie jedem nur wärmstens empfehlen. Von mir gibt es hier volle 5 Sterne (mehr geht ja leider nicht).
"Das Buch ist Teil einer Reihe um Surendra Sinha, den Ermittler mit den indischen Wurzeln. Man kann den vorliegenden Band, wie auch seine Vorgänger, ohne weitere Vorkenntnisse lesen. Ich kenne inzwischen mehrere der Bücher und gehe jedesmal gerne mit Surendra Sinha auf Krimi-Tour: Er ist ein gewiefter Ermittler mit viel Teamgeist und zelebriert gerne mal seine indischen Wurzeln, ist aber völlig geerdet in seiner Wahlheimat auf der Schwäbischen Alb. Diesmal gerät er durch Zufall in die Ermittlungen hinein und prägt diese auf seine ganz besondere Art. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, es gibt einige Szenen, die sind einfach nur köstlich zu lesen. Und wie immer gibt es auch einige überraschende Wendungen sowie einen gehörigen Showdown, der den Leser ernsthaft um Surendras Leben bangen lässt." (Gise, 5/5)
"Superspannend, konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen." (gudrunf, 5/5)
"Mich konnte die Autorin Ingrid Zellner wieder einmal vollends begeistern, faszinieren und komplett überzeugen und sogar überraschen. Immer wieder hat sie falsche Fährten ausgelegt, sodass ich bis zum Ende wirklich keine Ahnung hatte, wie hier alles miteinander verknüpft ist. Das Ende ließ mich dann sprach- und fassungslos zurück. WOW! Was für ein Lesehighlight, das ich euch gern weiterempfehle. Mit diesem Buch kann ein Krimi-Fan nur alles richtig machen." (Jeanette Lube, 5/5)
"Ein raffinierter, perfider Racheplan, eine gefährliche Herausforderung für Surendra Sinha." (haberlei, 5/5)
"Besonders gelungen finde ich die Entwicklung der Handlung. Die Geschichte lebt nicht nur von der Suche nach dem Mörder, sondern auch von der Frage, wie belastbar Indizien tatsächlich sind und wem man in diesem Fall noch vertrauen kann. Immer wieder ergeben sich neue Hinweise, die den Blick auf die Ereignisse verändern." (Bärbels Buchempfehlung, 5/5)
"Die Geschichte kann mit lebensnahen und vielschichtigen Figuren punkten, einer gut durchdachten Handlung und straffen Erzählweise, aber auch einer stimmigen Atmosphäre." (Christel Scheja, Fantasyguide.de, 5/5)
"Ab der ersten Seite hatte mich Ingrid Zellner wieder, ich kann ihrem großartigen, flüssigen und bildhaften Schreibstil einfach nicht widerstehen. Gekonnt detailreich entwickelt sich der Fall. Die Charaktere sind bestens beschrieben, lebendig und so klar, dass ich jeden vor mir sehen konnte. Ein spannender Krimi, den ich jedem ans Herz legen möchte, der hervorragende und authentische Krimis liebt. Das Wort langweilig gibt es auch in diesem Krimi von Ingrid Zellner nicht." (Matsch, 5/5)
"Leute … lesen, lesen, lesen. Ich liebe diese Reihe und kann sie jedem nur wärmstens empfehlen. Von mir gibt es hier volle 5 Sterne (mehr geht ja leider nicht)." (witchqueen, 5/5)
